Tremolo
Gitarre · Klassische Technik · Stufe 6 · 15 Min.
Das klassische Tremolo (p-a-m-i) wiederholt denselben hohen Ton sehr schnell, dreimal nach jedem Basston: Das Ohr hört eine gehaltene Melodie, wie von einer Geige oder Mandoline gespielt, über einer arpeggierten Begleitung. Sein Denkmal ist Francisco Tárregas Recuerdos de la Alhambra (1896).
Das Tremolo aufbauen
- Langsam und kräftig: p-a-m-i in Achteln, jeder Ton gut artikuliert. Prüf, ob a, m und i die Saite an derselben Stelle treffen.
- Gleichmäßigkeit: Nimm dich auf; die drei hohen Töne müssen in Lautstärke und Länge identisch sein (das „Galoppieren“ ist der häufigste Fehler).
- Tempo in kleinen Schritten: Metronom, +4 bpm pro Tag, aber nur, wenn alles perfekt gleichmäßig ist.
- Der Bass: Der Daumen spielt etwas lauter und wechselt die Saiten, ohne die Finger zu stören.
M:4/4 L:1/16 Q:1/4=60 K:Am clef=treble-8 "Am"A,eee Eeee A,ddd Eccc | "Dm"Dddd A,ddd Dfff A,ddd | "E"E,BBB B,BBB E,^d^d^d B,BBB | "Am"[A,EAce]16 |]
Das Tremolo braucht Monate. Tausch nie Gleichmäßigkeit gegen Tempo, und hör beim ersten Anzeichen von Verspannung im Unterarm auf.
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