Ganztöne und Halbtöne
Musiktheorie · Intervalle · Stufe 1 · 8 Min.
Die gesamte westliche Musik beruht auf einer Maßeinheit: dem Halbton (der kleinen Sekunde), dem Abstand zwischen zwei direkt benachbarten Klaviertasten, schwarz oder weiß. Zwei Halbtöne ergeben einen Ganzton (eine große Sekunde).
- C → Cis: ein Halbton (die nächste Taste).
- C → D: ein Ganzton (du „überspringst“ die schwarze Taste Cis).
- E → F und H → C: nur ein Halbton, denn dazwischen liegt keine schwarze Taste!
Hör dir diese beiden „natürlichen“ Halbtöne an, E-F und H-C: Das sind die einzigen Stellen auf der Tastatur, an denen zwei weiße Tasten direkte Nachbarn sind. Diese Unregelmäßigkeit gibt der C-Dur-Tonleiter ihre besondere Gestalt: ganz, ganz, halb, ganz, ganz, ganz, halb.
M:4/4 L:1/4 Q:1/4=80 K:C C D E F | G A B c |] w: W W H W W W H
Diatonische und chromatische Halbtöne
Die Musiktheorie unterscheidet zwei Arten von Halbtönen, die auf dem Klavier gleich klingen, aber unterschiedlich geschrieben werden:
- chromatischer Halbton: gleicher Buchstabe, anderes Versetzungszeichen (C → Cis, Es → E);
- diatonischer Halbton: zwei benachbarte Buchstaben (C → Des, E → F, H → C).
M:4/4 L:1/4 K:C C2 ^C2 | C2 _D2 | E2 F2 | B2 c2 |]
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