Ignace Pleyel (1757–1831)
Haydns Schüler, zu seiner Zeit ein vielgespielter Komponist, dann Verleger und Klavierbauer in Paris: Pleyel ist die Marke von Chopins Klavieren.
Ignaz Pleyel wurde in Niederösterreich geboren und studierte mehrere Jahre bei Joseph Haydn. Danach wurde er Kapellmeister am Straßburger Münster, und seine Musik – Sinfonien, Quartette, Klavierstücke – war in ganz Europa enorm verbreitet.
In den 1790er-Jahren ließ er sich in Paris nieder und gründete einen Musikverlag und 1807 eine Klavierfabrik. Die Firma Pleyel, von seinem Sohn Camille ausgebaut, wurde eine der berühmtesten Europas: Chopin liebte ihre Instrumente besonders und gab Konzerte in den Salons Pleyel.
Seine elegante, melodiöse Musik steht ganz in der Nachfolge Haydns. Seine kleinen Stücke und Sonatinen sind für Lernende weiterhin nützlich; Bearbeitungen davon finden sich in Clementis Lektionen.
Klaviernoten (1)
- Rondo in C-Dur · Stufe 3